Über mich

Seelenfrau – Stationen

Auf diese Welt kam ich am 11.12.1963 in Ulm-Söflingen.
Gleich nach meiner Geburt benötigte ich aufgrund einer Rhesusfaktorunverträglichkeit einen kompletten Blutaustausch, welcher mir glücklicherweise das Leben rettete. Jedoch wurde mit diesem Lebenssaft zugleich die Energie von 6 verschiedenen, männlichen Personen in mein Körpersystem übertragen. Die Auswirkungen hiervon habe ich erst viel später begriffen, nachdem ich in einer Behandlung des englischen Heilers Malcom Southwood diese fremden Energien wieder losgeworden bin und endlich meine eigene, weibliche Energie spüren konnte. Davor habe ich mich doch manchmal recht seltsam gefühlt und mir das nie erklären können. Im Blut steckt vielleicht doch viel mehr Information, als gemeinhin so angenommen wird. Der mehrwöchige Krankenhausaufenthalt nach meiner Geburt und die damit verbundene Trennung von meiner Mutter und meiner Familie waren höchst traumatisch für mich.
Missbrauchserfahrungen in meiner Kindheit ließen mich (zu) früh erwachsen und sehr einsam werden. Ich beschäftigte mich mit den Fragen des Lebens, der Religion und dem Sinn von allem.
In meiner Jugend arbeitete ich häufig in einem Pflegeheim. Sterbende Menschen wurden mangels Zeit alleine gelassen und zum Sterben ins Bad geschoben. Wir waren oft nur zu zweit für rund 40 zum Teil schwerst Pflegebedürftige zuständig und ich nur eine kleine Aushilfe! Die Abholung der Verstorbenen sollte so erfolgen, dass niemand es mitkriegt. Ich fragte mich: „Was passiert beim Sterben? Wieso wird so unwürdig mit den Sterbenden umgegangen? Warum wird das Sterben und der Tod so tabuisiert? Vor was haben die Menschen solche Angst?“ Es ist doch, wie die Geburt, ein völlig natürlicher Vorgang. In dieser Zeit beschloß ich, Krankenhausseelsorgerin zu werden, um mehr Zeit für sterbende Menschen zu haben und auch, um hinter das Geheimnis des Sterbens und des Todes zu kommen.
Es folgte also das Studium der evangelischen Theologie in Tübingen und Wuppertal. Antworten auf meine Fragen fand ich jedoch nur indirekt in der Kirchengeschichte bei diversen Mystikern. Mystische Erlebnisse und Erfahrungen hatte ich selbst, viele sogar, nur Antworten auf meine drängenden Fragen fand ich nicht.
Bedingt durch eine tiefe Sinn- und Lebenskrise machte ich mich auf die Suche um herauszufinden, wer ich bin und warum ich so bin, wie ich bin: „Erkenne dich selbst!“
In diese Zeit fällt ein eigenes Nah-Tod-Erlebnis, welches mich dorthin führte, wo ich hingehe, wenn ich selbst einmal sterbe. Dort wurde ich auch über meine Lebensaufgabe unterrichtet. Das Zurückkommen in diese Welt und das Mich-Zurechtfinden in dieser Welt fiel mir danach erst einmal sehr sehr schwer. Dort hatte ich „Alles“ umfassend verstanden, hier leider immer weniger. Ich fragte mich, ob ich verrückt geworden sei.

Es folgten Heirat und die Geburt meiner beiden wunderbaren Kinder. Zunächst war ich damit beschäftigt, meinen Alltag zu bewältigen und mein Examen zu bestehen. Zahlreiche Aus- und Weiterbildungen folgten.
Krankenhausseelsorgerin und Pfarrerin wurde ich nicht! Dafür eröffnete ich eine eigene Praxis als Konfliktberaterin und Systemtherapeutin. Da ich davon aber nicht leben konnte, gab ich an der Volkshochschule Computerkurse und arbeitete später 8 Jahre lang als Bestatterin. Und das leidenschaftlich gerne!

Lebensverändernd war ein Kinobesuch, als ich in Klemens Kubys Film „Unterwegs in die nächste Dimension“ die koreanische Schamanin Hiah Park mit Trancetanz sah. Ich war wie vom Donner gerührt und hatte tief in mir das Wissen, dass ich sie treffen musste. Just zu dieser Zeit gab sie einen Workshop in Deutschland, an welchem ich, meinem inneren Ruf folgend, teilnahm. Es folgten viele Workshops bei ihr, einer davon führte mich in die Sahara nach Tunesien. Ich erlebte zahlreiche Heilungen von eigenen Traumata an Leib und Seele.
Als ich erfuhr, dass am Mondsee bei Salzburg in Österreich ein Schamanenkongress stattfand, zu welchem zahlreiche Heiler und Schamanen indigener Völker aus der ganzen Welt anreisten, wusste ich, dass ich da hin muss. Sie waren alle gekommen, um uns im Westen ihr so dringend benötigtes Wissen und ihre Weisheit zu lehren. Dort traf ich die Maori Schamanin Wai Turoa Morgan aus Neuseeland, die mich sofort mit ihrem weiblichen Charme und Humor in Bann zog. Ich habe es vielen glücklichen Umständen zu verdanken, dass mir eine mehrjährige Ausbildung bei ihr ermöglicht wurde. Sie lehrte mich, meiner Intuition und meiner Wahrnehmung zu vertrauen, mein Herz zu öffnen, in und mit Liebe zu arbeiten und mich an meine eigenen Wurzeln zu erinnern.

Alles, was ich tue, tue ich mit Herz, Hingabe und Liebe (natürlich auch mit Verstand!). Das ist meine Ethik.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s